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Wappen
Aktuelles

Kinderfastnach 2017

 

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NSM Foundation e.V.

 

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Tannenbaumaktion 2016

 

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Martinsumzug

Der Gem. Chor Liederkranz 1924 Dorsheim e.V. lädt zum Matinsumzug am 11.11.2016, 17:30 Uhr, in Dorsheim ein.
Teffpunkt: Ev. Kirche mit einer kleinen Feier für die Kinder. Danach gehen die Teilnehmer zum Martinsfeuer. Anschließend geht es zum Bürgerhaus "An den Linden" zum gemütlichen Beisammensein. Hier werden Speisen und Getränke angeboten.

Für die Kinder gibt es eine kostenlose Limo.

 

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Theatergruppe Schinderhannes

 

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Tag des offenen Denkmals
 
Auch in diesem Jahr nahm die Ortsgemeinde Dorsheim gemeinsam mit der Kath. und Ev. Kirche an dem Tag des offenen Denkmals teil. Gezeigt und erläutert durch Oliver Bialy, Elfriede Mages und Marlene Hölz wurde die Simultankirche. Die Besucher aus nah und fern waren beeindruckt von der doch sehr unterschiedlichen Gestaltung der beiden Kirchen, die sich unter einem Kirchenschiff vereinen, aber dennoch getrennte Gottesdienste in zwei Kirchenschiffen abhalten.
 
Gestaltet wurde der Tag am Vormittag mit Gospels gesungen von Inga Fender, die mit ihrer klaren stimme die Liedvorträge brachte. Am Nachmittag wurde dann in der ev.  Kirche gesungen und getanzt mit Kindern. Natürlich gab es auch Kaffee und Kuchen.

Tag des offenen Denkmals 2016

 

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Kirmesprogramm 2016

 

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Umwelttag

 

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Ulrike Sagawe-Krusch zur neuen I. Beigeordneten der Ortsgemeinde gewählt

In der letzten Ratssitzung wurde Ulrike Sagawe-Krusch zur neuen I. Beigeordneten der Ortsgemeinde Dorsheim gewählt. Damit ist die Verwaltungsspitze der Ortsgemeinde wieder komplett. Ortsbürgermeisterin Marlene Hölz überreichte der neuen I. Beigeordneten einen Früchtekorb und wünschte Ihr alles Gute und einander eine gute Zusammenarbeit.

 

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Dorsheimer Senioren auf den (Film-)Spuren von „Heimat“

Seniorenjahresfahrt spürt dem Film von Edgar Reitz „Die andere Heimat“ nach.
Am 18. Juni um 13 Uhr stiegen 13 Seniorinnen und Senioren aus Dorsheim bei trübem Wetter in den Bus. Zweck der Fahrt war die Erkundung des Filmdrehorts Gehlweiler mit der Besichtigung des Hauses Simon, das sich noch im Original Drehzustand (19. Jahrhundert) befindet. Kaffee und Kuchen wurde anschließend im „Heimathof Schabbach“ serviert. Anschließend gab es noch einen kurzen Abstecher zur Töpferei Seifert in Königsau. Der Abschluss fand dann wie üblich im Gästehaus “ Zum Goldberg“ bei Bratwurst, Kartoffelsalat und Wein in Dorsheim statt. Zunächst ging die Fahrt bei trübem Wetter und zeitweise auch mit Regen über die Autobahn nach Rheinböllen. Dann ging es durch die reizvolle Landschaft des Hunsrücks vorbei an Riesweiler, Sargenroth, dessen Friedhof in der Verfilmung eine Rolle spielte, Mengerschied und Gemünden bis Gehlweiler. Pünktlich mit dem Ausstieg aus dem Bus hatte der Regen aufgehört. Ortsbürgermeisterin Marlene Hölz hatte eine Reiseführerin der besonderen Art gebucht: Helma Hammen. Wie sich schnell herausstellte, sprach Hammen nicht nur Hunsrücker Dialekt sondern erzählte beeindruckend von den Verfilmungen und ihren Aufgaben beim Casting Hunsrück. Sie hatte sowohl bei der Verfilmung von 2001-2003 als auch in 2012 die schwierige Aufgabe übernommen, Laiendarsteller zu finden und zu engagieren. Fürwahr keine leichte Aufgabe. Hammen musste genügend dünne Darsteller mit ungefärbten Haaren, ohne Piercings und Tatoos finden. Schließlich sollten diese szenisch die ausgezehrten Hunsrücker von 1843 darstellen, die nach Brasilien auswanderten um den Missernten und Hungersnöten zu entgehen. Hunderte Auswanderungswillige mit Sack, Karren und Pferden (so im Film zu sehen) galt es ausfindig zu machen. Von den ‚Schwierigkeiten des Casting, ihren schlaflosen Nächten und Emotionen1 berichtete Hammen so lebendig und packend, dass die zurück zu legenden Fußwege auch von den älteren Dorsheimer klaglos bewältigt wurden. Über die Brücke aus dem 17. Jahrhundert ging es zunächst zum Filmhaus Simon. Dieses Hunsrücker Bauernhaus war wie zu Zeiten 1840 hergerichtet. Der Besitzer des Hauses, Heribert Dämgen, erläuterte der Gruppe mit viel Humor, wie sich das Leben um 1840 in diesem Haus wohl abgespielt hatte. Beachtlich war, dass die Wände, Decken, Feuerstelle und sonstigen Details der Räumlichkeiten exakt denen von 1840 entsprach. Allerdings waren es nur Kulissen und für den Film vor 2,5 Jahren angefertigt! Die Zeit drängte und obwohl Dämgen noch viele Anekdoten auf Lager hatte, ging es die Straße hoch, die für die Verfilmung in 2012 umstrukturiert worden war. Hammen beschrieb in lebhaften Worten den Umbau der Straße für den Film. Alle Häuser, deren Fassade in den Zustand von 1840 verwandelt wurde, waren mit Holzkonstruktionen umbaut worden. Damit konnte nach Abschluss der Dreharbeiten die alte – sprich neue Bauweise wieder hergestellt werden. Der Fußmarsch die Straße hoch war sicherlich für manche beschwerlich. Aber es hatte sich gelohnt, denn vor jedem Filmhaus  war eine große Standvitrine, die ein Foto des filmverwandelten Hauses zeigte. Leider war keine Zeit mehr die Simon’s Schmiede, „die berühmteste Schmiede der Welt“  so Hammen, von innen zu besichtigen. – Vielleicht ein nächstes Mal. Dennoch zufrieden schlenderte die Gruppe zurück zum Bus und fuhr mit der Reiseführerin Hammen an Schlierschied vorbei zum „Heimathof Schabbach“. Bei Kaffee und leckerem Kuchen erzählte Hammen noch vieles aus dem Nähkästchen von Casting und Schauspielerei. Abschließend dankte Bürgermeisterin Hölz den Reiseführern Heribert Dämgen und Helma Hammen für die kurzweilige, informative und  humorvolle Präsentation des Filmortes Gehlweiler. Die Erste Beigeordnete Dr. Elke Münch schlug vor, im Herbst dieser Reise noch einmal nachzuspüren, indem Filmsequenzen gezeigt und Helma Hammen ihre persönlichen Erlebnisse des Castings und des Schauspielens in Dorsheim für alle interessierten Bürger schildern könnte. Nun blieb nicht mehr viel Zeit für die Weiterfahrt nach Königsau zur Töpferei Seifert. Hier konnte nur der Verkaufsraum besichtigt und das ein oder andere Mitbringsel gekauft werden. Zurück in den Bus und auf nach Dorsheim. Am Ende des Nachmittags hatten die Dorsheimer Senioren nicht nur der Verfilmung „Die andere Heimat“ nachgespürt, sondern praktisch den kompletten Soonwald umrundet. Um 18 Uhr im Gästehaus „Zum Goldberg“ hatten sich noch weitere Senioren eingefunden, um von den interessanten Eindrücken zu hören. Bei Bratwurst, hausgemachtem Kartoffelsalat und Wein ließen die Senioren den Tag ausklingen. Alle Teilnehmenden waren sich einig: das war eine tolle Seniorenfahrt und alle, die nicht dabei waren, haben etwas versäumt.

Dr. Elke Münch
Erste Beigeordnete der Ortsgemeinde Dorsheim

Seniorenausflug Gehlweiler 2015

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